Plastik in unserem Körper
Als meine Kinder noch klein waren, wurde ich öfters bei Freundinnen und Nachbarinnen zu Tupperpartys eingeladen. Damals fand ich all die praktischen Dosen und Aufbewahrungsbehälter aus Plastik toll und kaufte viele davon. Ich machte mir damals keine Gedanken darüber, welche Wirkung Plastik auf unseren Körper haben kann.

Plastik umgibt uns überall
Die meisten Lebensmittel, die es im Supermarkt zu kaufen gibt, sind in Plastik eingeschweisst, eingewickelt oder eingepackt und Getränke werden in Plastikflaschen abgefüllt. Auch Medikamente weisen sehr viel Verpackungsmaterial aus Plastik auf. In vielen Kosmetikprodukten finden sich kleinste Plastikteilchen, sogenannte Nanopartikel. Im Sommer beim Picknick nehmen wir Plastikteller und Plastikbesteck. Unsere Kinder und Enkelkinder spielen mit Plastikspielzeug. Dies alles führt dazu, dass am Ende auf die ein oder andere Weise Plastik den Weg in unseren Körper findet.

Manche Sorten sind relativ harmlos, andere jedoch haben Eigenschaften, die Entzündungen hervorrufen, Gehirnneuronen und Neurotransmitter verändern, Hormone durcheinander bringen und Krebs, Viren und Bakterien begünstigen können.
Doch es ist fast unmöglich, zwischen gutem und schlechtem Plastik zu unterscheiden. Ich bin dazu übergegangen, nach meinem Einkauf das Plastik von den Lebensmitteln, bei denen es möglich ist, schon im Supermarkt zu entfernen und in mitgebrachte Stoffbeutel umzupacken. Anstatt Tupperdosen, Plastikdosen und Plastikschüsseln benutze ich weitestgehend Glasbehälter. Meine Tochter bewahrt ihr Trinkwasser, welches sie täglich zur Arbeit mitnimmt, in einer 0,5 l Glasflasche auf. Auch ich habe in meiner Handtasche und im Auto immer für unterwegs eine kleine Glasflasche gefüllt mit Wasser. Nur wenn es sich kaum vermeiden lässt, z.B. auf Reisen, benutzen wir Plastikflaschen.
Über verpackte Lebensmittel gelangt Plastik in unseren Körper
Ich möchte dich dafür sensibilisieren, den Gebrauch von Plastik einzuschränken und dich bewußt dafür zu entscheiden, was du deinem Körper zuführst. Über die verpackten Lebensmittel und durch in Plastik verpackte Getränke gelangt das Plastik in unseren Körper. Hinzu kommt, dass sich in den meisten Pflegeprodukten kleinste Plastikteilchen, sogenannte Nanopartikel befinden, die durch Aufbringen auf Haut und Haare in unseren Körper gelangen. Achte daher besonders darauf, welche Pflegeprodukte du nimmst. Sowohl teure wunderbar duftende Markenprodukte als auch preiswerte Eigenmarken, die dir durch die Werbung ein besseres Lebensgefühl versprechen, sind mit Vorsicht zu benutzen.
Wir alle haben Plastik im Körper

Wenn du Produkte mit dem Siegel zertifizierte Naturkosmetik kaufst, bist du schon mal auf einem guten Weg. Versuche einfach Schritt für Schritt, Plastik zu vermeiden bzw. dort wo es kaum möglich ist, z.B. einer Plastikflasche oder Plastikdose zum Mitnehmen deiner Lieben für Kindergarten, Schule oder Büro darauf zu achten, dass auf der Zutatenliste des Herstellers keine Weichmacher aufgeführt sind.
Wir alle haben aufgrund dieser Tatsachen Plastik bzw. Plastikabspalter im Körper und jetzt kommt die gute Nachricht. Mutter Erde hat uns alles zur Verfügung gestellt, was wir brauchen, um Plastik wieder aus unserem Körper auszuleiten. Ich habe von dieser Teemischung vor einiger Zeit gelesen, fand das faszinierend und sie daraufhin ausprobiert.

Tee zur Ausleitung von Plastikbestandteilen:
Teemischung zu gleichen Teilen herstellen aus:
Bockshornklee
Königskerze
Olivenblätter
Zitronenmelisse
1 Teelöffel dieser Mischung mit einer Tasse kochendem Wasser überbrühen.
Bockshornklee kannst du im Bioladen kaufen, Königskerze und Olivenblätter findest du im Internet. Vielleicht magst du auch bei deinem nächsten Mittelmeerurlaub dir Olivenblätter von Olivenbäumen selbst pflücken. Ich habe das getan, die Blätter getrocknet und mir einen Vorrat angelegt. Olivenblättertee hat eine schöne goldgelbe Farbe und bietet sich auch als besonderer Tee an, wenn du Besuch hast. Zitronenmelisse bekommst du in vielen Pflanzmärkten und kannst sie im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon in einem kleinen Topf halten. Über Winter bildet sie sich zurück, treibt jedoch im Frühjahr wieder aus.