Worte Teil 2

Schön, dass du dich für mein Thema „Worte“ interessierst und meine Ausführungen im Teil 1 dazu gelesen hast. Ich möchte dir nun bewußt machen, welche Macht Worte haben. Worte, die du täglich hörst und aussprichst, haben Macht. Sie beeinflussen deine Entscheidungen und deine Handlungen.

Beobachte dich einmal in der nächsten Zeit, aufgrund welcher Glaubenssätze du Entscheidungen triffst oder handelst. Der Glaubenssatz „ich habe zu wenig Geld“ mag dich dazu führen, dass du dir keine Dinge gönnst,  die deinem Wohl dienen. Der Glaubenssatz „du bist zu dick“ mag dir das Gefühl geben, dass schöne Kleidung für dich ungeeignet ist. Der Glaubenssatz „du bist dumm“ mag dich davon abhalten, die Ausbildung zu machen, die deinen Neigungen entspricht und die du schon immer machen wolltest. Mehr über Glaubenssätze demnächst in meinem blog.

Doch nun zurück zum Thema Worte. Ich möchte dir bewußt machen, welche Macht Worte haben. Worte die du täglich hörst und aussprichst, haben Macht. Sie beeinflussen deine Entscheidungen und deine Handlungen. Beispiel: du hörst morgens im Radio den ersten Satz des Wetterberichtes, in dem ein schöner sonniger Tag angekündigt wird. Du freust dich, doch deine Freude ist getrübt, weil ein Moderator in den nächsten Sätzen sagt, dass es zu heiß wird oder es zu Wärmegewittern kommen könne. Schon planst du um und dein Tag verläuft vielleicht weniger schön als du ursprünglich geplant hast.

Du hast keinen Einfluß darauf, welche Worte deine Mitmenschen benutzen. Frage dich  vielmehr,  welchen Wahrheitsgehalt diese Worte für dich haben.

Ersetze das Wort Wahnsinn durch das Wort wunderbar!

Beginne, deine Worte die du aussprichst, mit Bedacht zu wählen. Beispiel: Viele Menschen benutzen das Wort „Wahnsinn“ und wundern sich dann, wenn sie eine „wahnsinnige“ Situation erleben. Ich habe dieses Wort aus meinem Vokabular gestrichen und durch das Wort „wunderbar“ ersetzt. Schau, wie sich das anhört: „das ist Wahnsinn“ oder: „das ist wunderbar“. Fange einfach mal deine erste Übung mit diesem  Wort an und es durch das Wort „wunderbar“ zu ersetzen. Du wirst wunderbare Ergebnisse erzielen!

Ersetze das Wort „nicht“ durch das Wort „anders“

Das nächste Wort was ich dir empfehle, aus deinem Vokabular zu streichen ist das Wort: nicht. Du sagst z.B. „ich kann das nicht“. Sobald du dieses Wort ausgesprochen hast, fängt dein Unterbewußtsein an, den Befehl auszuführen und dir deinen Wunsch nicht zu erfüllen. Nicht ist ein hartes Wort. Wenn dich z.B. jemand um einen Gefallen bittet und du sagst: ich kann dir nicht helfen,  ist dein Gegenüber vielleicht vor den Kopf gestoßen. Alleine mit der Wahl deiner Worte kannst du ihm antworten, ohne dass dein Gegenüber wütend auf dich ist oder Groll empfindet. Versuche mal bei der nächsten Gelegenheit das Wort „nicht“ durch das Wort „anders“ zu ersetzen.

Beispiel: den Satz „ich kann dir nicht helfen, ich habe keine Zeit“ kannst du umformulieren in: „ ich habe zu dem Zeitpunkt etwas Anderes, ich will schauen, inwieweit ich etwas für dich tun kann und gebe dir Bescheid“.

Angenehmes Miteinander durch eine gute Wortwahl

Mit der Zeit wirst du merken, wie alleine durch deine Wortwahl ein angenehmes Miteinander entsteht. Dein Gegenüber merkt das kaum, fühlt sich jedoch in deiner Gegenwart wohl. Du positionierst dich ohne dein Gegenüber abzuweisen. Fange mit dieser Übung an: ersetze das Wort „Wahnsinn“ durch „wunderbar“ und sage anstatt „ich will/kann nicht“  „ich möchte das anders/da habe ich etwas Anderes“.

Das dritte Wort, welches ich dir empfehle aus deinem Wortschatz zu streichen ist das Wort „aber“. Doch dazu demnächst mehr hier in meinem blog.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim üben und umsetzen, deine wallicado.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert