Ökologisch erzeugte Lebensmittel Teil 1

Ich liebe es, im Biosupermarkt in Potsdam oder Berlin einzukaufen. Einer davon in Potsdam gefällt mir besonders gut. Ich kann direkt vor der Tür parken. Ich nehme mir einen Einkaufswagen und brauche keinen Euro oder eine Parkmünze aus meinem Portemonnaie herauszukramen. Ich schlendere durch einen angenehm temperierten sauberen Supermarkt mit breiten Fluren und übersichtlichem Angebot. Zuerst schaue ich mich in der Obst- und Gemüseabteilung um, wo alles appetittlich ohne Folienwirrwarr präsentiert ist. Die Kartoffeln sehen aus wie früher bei meinen Eltern auf dem Bauernhof, so als wären sie gerade geerntet worden. Es ist auch noch Erde dran.

Schönes reifes Obst

Das Obst ist reif und verströmt einen wunderbaren Geruch. Bergpfirsiche z.B. riechen nach Bergpfirsichen, Aprikosen lachen mich an und können gleich nach dem Kauf genascht werden, weil sie vollreif sind. Es gibt Trauben, in denen die Kerne noch enthalten sind und auch Wassermelonen mit den schönen schwarzen Kernen, die ja besonders wertvoll für unseren Körper sein sollen. Ich finde im Regal auch exotische reife Früchte wie z.B. die Papayas mit grüner Schale und den schwarzen Kernen bei denen ich ein gutes Gefühl habe, dass sie ohne Genmanipulation (GMO) sind. Vielleicht magst du dir die Abkürzung GMO merken, ich komme zu einem späteren Zeitpunkt auf dieses Thema zurück.

Ich finde im Gemüseregal auch schöne kleine Radieschen aus der Region und all die vielen anderen Gemüsesorten. Seit ich ausschließlich im Biosupermarkt einkaufe, macht mir das einkaufen von Lebens- und Nahrungsmitteln viel mehr Freude. Ich nehme irgendwie bewußter wahr, wie diese Produkte wohl erzeugt wurden, ich kaufe in Ruhe ein ohne gedrängelt oder geschubst zu werden.

Ich empfinde es als sehr angenehm, aus einem übersichtlichen Angebot an frischem ökologisch erzeugten Obst- und Gemüseangebot auswählen zu können und lege alles ohne Folie oder Papier zu benötigen in meinen Einkaufswagen.

Akazienhonig statt Industriezucker

Dann gehe ich weiter zu den Regalen mit Mehl und Zucker. Da ich zur Zeit noch keine Getreidemühle habe, freue ich mich, unter mehreren Mehlsorten auswählen zu können, z.B. Vollkorndinkelmehl, Vollkornweizenmehl oder auch Urgetreide wie Einkornmehl. Da ich dabei bin, möglichst keinen Industriezucker mehr zu verwenden, freue ich mich, dass es hier im Biosupermarkt Akazienhonig zu kaufen gibt. Seit einiger Zeit benutze ich zum kochen und braten nur noch natives Kokosöl, natives Olivenöl, Butter oder Leinöl. All diese Öle und Fette gibt es in höchster Qualität im Biosupermarkt.

Ich könnte noch weiter schwärmen, doch was möchte ich dir damit eigentlich sagen? Ich möchte dich dazu ermuntern, ökologisch erzeugte Lebensmittel zu kaufen. Du schmeckst den Unterschied! Einige deiner Freunde und Bekannten werden sagen: ach, die Bioprodukte sind auch nicht besser als andere Produkte. Es ist jedoch ein großer Unterschied, ob du Bio-Produkte beim Discounter, von größeren Lebensmittelketten oder in einem reinen Bio-Supermarkt kaufst. Du merkst es einfach bei den Produkten und beim Geschmack.

Wenn du magst, kannst du gerne den 2. Teil dieses Artikels unter der Kategorie Ernährung 4.0 lesen.

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