Liebe wallicado-Leserin, lieber wallicado-Leser,
ich habe ja versprochen, mit meinem blog zu informieren, aufzuklären und Lösungen anzubieten.
Heute möchte ich über meine wunderbaren Erfahrungen mit Vitamin K2 berichten. Wie ihr in anderen Artikeln unter der Rubrik Ernährung 4.0 nachlesen könnt, decke ich meinen Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementebedarf weitgehend durch ökologisch erzeugte Lebensmittel ab. Da ich erst vor einigen Jahren angefangen habe, meine Ernährung umzustellen, kann ich von meinem Körper keine Wunder erwarten. Die ca. 30.000 weniger gesunden Mahlzeiten, die ich bis dahin zu mir nahm, hatten nun mal ihre Spuren hinterlassen.
30.000 ungünstige Mahlzeiten hinterlassen nun mal ihre Spuren
Eine Spur davon war ein Überbein am linken Handgelenk. Es war wie ein dicker Knuppel auf der Handoberfläche und ich empfand es als äußerst störend. Die erste Empfehlung, wie ich das Überbein loswerden könne war von einem Mediziner. Er sagte, ich solle mit einem dicken Buch draufschlagen. Die zweite Empfehlung war, mir den „Knuppel“ wegoperieren zu lassen. Beides war unzufriedenstellend für mich.
Die dritte Emfehlung gefiel mir besser. Es könne sich um Kalkablagerungen handeln. So suchte ich nach Möglichkeiten, wie ich diese Ablagerungen loswerden könne und stieß auf einen interessanten Fachartikel zu Vitamin K2. Ich habe diesen Artikel in der Zwischenzeit schon einige Male für Freunde kopiert und weitergegeben und versuche, ihn hier mit einfachen Worten wiederzugeben.
Kurz gesagt sorgt Vitamin K2 dafür, dass Kalzium, was wir durch unsere Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen dorthin gelangt, wo es benötigt wird, nämlich in den Knochen. Fehlt dieses Vitamin in unserem Körper, kann es – wie bei mir – zu Kalkeinlagerungen in den Blutgefäßen kommen oder die Arterien verstopfen.
Zwei wichtige Proteine
Für die Kalziumverwertung in unserem Körper sind hauptsächlich die beiden Proteine Osteocalcin und Matrix Gla Protein verantwortlich. Eiweiße übernehmen im Körper viele Aufgaben, müssen jedoch aktiviert sein. So verhält es sich auch mit den zwei Proteinen, die für die Kalziumverwertung zuständig sind. Sind sie nicht aktiviert, können sie ihre wichtigen Aufgaben nicht erfüllen. Sind sie aktiviert, können sie wie mit einem Greifarm Kalziumionen binden und an die richtigen Stellen ablagern. Eins davon, das MGP (Matrix Gla Protein) verhindert – wie bei meinem Überbein – den Einbau von Kalzium an den falschen Stellen und hemmt damit die Verkalkung von Blutgefäßen und die Verkalkung von Knorpeln. Auch kann es aktiv Kalziumionen aus bestehenden Plaques wieder entfernen. Doch dies jedoch nur, wenn es in einem aktivierten Zustand ist.
Und hier kommt Vitamin K2 ins Spiel
Vitamin K2 aktiviert die beiden o.g. Eiweiße. Studien haben ergeben, dass bei Osteoporose-Patienten immer auch ein großer Mangel an Vitamin K2 besteht. Dieser ist durch eine ungünstige Ernährung entstanden und kann somit einfach durch die Aufnahme von Vitamin K 2 in ausreichender Menge behoben werden. Wer die Aufnahme von Vitamin K2 durch die richtige Ernährung abdecken möchte, müßte allerdings nach Meinung einiger Wissenschaftler täglich 200 bis 500 Mikrogramm über die Nahrung aufnehmen. Vitamin K2 ist viel enthalten in Fleisch, fementierten Nahrungsmitteln wie Käse und Quark, Leber und anderen tierischen Fetten. Auch Sauerkraut und das japanische Sojagericht Natto sind als große Vitamin K2 Quellen bekannt.
Ich finde es einfacher, täglich Vitamin K2 Tropfen in erstklassiger Qualität (MK-7) einzunehmen. Ein Vitamin K2 Mangel ist weit verbreitet, macht sich jedoch erst langfristig bemerkbar. Deshalb kommt es vor allem im vorangeschrittenen Alter – wie es bei mir der Fall war – zu auftretenden Beschwerden. Bekommt man schon in sehr jungen Jahren genügend Vitamin K2, können z.B. Zahnfehlstellungen und Knochenbeschwerden verhindert werden.
Wichtig: Unterschied zwischen Vitamin K1 und K2
Wichtig ist jedoch, zwischen Vitamin K2 und K1 zu unterscheiden, denn obwohl sie einen ähnlichen Namen tragen, sind ihre Wirkungsbereiche grundverschieden. Vitamin K2 ist vor allem für die Kalziumverarbeitung zuständig, Vitamin K1 steuert die Blutgerinnung. Deshalb hört man oftmals, dass Vitamin K im Zusammenhang mit Blutverdünnern nicht eingenommen werden darf, dies gilt für Vitamin K1, jedoch nicht für Vitamin K2.
Bei mir war es so, dass mein Überbein, was in etwa die Größe einer Kaugummikugel hatte, sich immer mehr zurückbildete, bis es nach ca. 6 Monaten ganz verschwunden war und seit der Zeit weg ist.
Liebe Leserinnen und Leser, ihr mögt jetzt sagen: interessiert mich weniger, weil ich kein Überbein habe, vielleicht interessieren euch jedoch folgende positive Eigenschaften von Vitamin K2:
- schützt vor Verkalkung der Beinvenen und damit vor Krampfadern
- verbessert die Insulinproduktion und die Insulinaufnahme wird nachweisbar verbessert
- schützt das Gehirn vor freien Radikalen
- unterstützt die Gelenke und beugt Arthritis vor
- schützt die Haut vor Verkalkung und Verlust von Elastizität, was weniger Altersfalten bedeutet
- versorgt die Zähne mit genügend Kalzium, was Karies heilt oder erst gar nicht entstehen lässt
Ich bin sehr dankbar, dass es diese einfache und preiswerte Möglichkeit gibt. Ich habe ständig ein Fläschchen Vitamin K2 Tropfen in Gebrauch und gute Erfahrungen mit der Firma allcura Naturheilmittel GmbH gemacht (Vitamin K2 Tropfen, 50ml, ca. 20,– EUR, www.allcura.de).