Heute möchte ich etwas zum Thema „die Macht deiner Gedanken“ schreiben. Vielleicht hast du dir bisher weniger Gedanken darüber gemacht, was du so denkst. Dein Unterbewußtsein reagiert genau auf das, was du denkst. Denkst du z.B., ich schaffe die Prüfung NICHT oder ich kann mir die tollen Schuhe/die neue Wohnung NICHT leisten, so reagiert es gleich und führt das was du denkst aus. Du schaffst die Prüfung nicht, kaufst dir keine tollen Schuhe und mietest keine neue Wohnung. Du bleibst in deinem Radius.

Streiche das Wort NICHT aus deinem Wortschatz
Es gilt, das Wort NICHT weitestgehend aus deinem Wortschatz zu streichen. Ich habe das lange geübt und jetzt „sitzt“ das. Zugegeben, es ist eine Herausforderung, doch mit der Zeit wirst du sicherer darin. Uns entgehen viele gute Gelegenheiten, weil wir zu oft das Wort NICHT sagen und denken. Wir stehen gut gelaunt am Wochenende auf und planen einen schönen Tag. Wir schauen auf die Wetter App und sehen, dass es regnen wird. Gleich sind unsere Gedanken dabei, ach, das wird nichts mit dem Ausflug heute und schon ist der Tag in unseren Augen „gelaufen“. Mit unseren Gedanken erschaffen wir uns unsere Welt. Achte deshalb immer darauf, was du denkst. Du kannst, obwohl das Wetter anders ist als du es dir gewünscht hast, einen schönen Tag alleine, mit deinen Lieben oder Freunden verbringen. Dann gehst du eben ins Kino, liest ein Buch, triffst dich im Café mit jemandem, kochst mit Freunden oder wenn du kleinere Kinder hast bastelst oder spielst du mit ihnen und ihr backt danach zusammen eine Pizza.

Der Unterschied zwischen erfolgreichen und erfolglosen Menschen
Was ist nun der Unterschied zwischen erfolgreichen und erfolglosen Menschen (mit Erfolg meine ich neben dem Erfolg im Beruf auch Erfolg in Bezug auf soziale Beziehungen und Gesundsein)? Was machen erfolgreiche Menschen anders? Sie benutzen kaum oder selten das Wort NICHT. Sie überhören die Worte von Freunden oder der Familie wie „du schaffst das nicht, du kannst das nicht, du hast nicht genug Geld, Erfahrung etc. Sie fokussieren ihre Gedanken darauf, dass etwas gelingt und kaum darauf, dass etwas NICHT gelingt.
Als Kleinkind waren wir mutig und taten das, wozu wir gerade Lust hatten und was unseren natürlichen Neigungen entsprach. Das ging eine Weile gut so bis unsere Eltern anfingen zu sagen: tu dies NICHT, tu das NICHT, das macht man NICHT. (Ok, beim Anfassen der heißen Herdplatte war das NICHT ausnahmsweise berechtigt). Bis zu unserem 10. Lebensjahr hatten wir dann schon 10.000 Mal das Wort NEIN oder NICHT gehört und fingen dann an, viele Dinge, die unseren Neigungen entsprachen NICHT mehr zu tun. Wir passten uns an.

Ich möchte dich ermutigen
Ich möchte dich dazu ermutigen, öfters das Wort NICHT zu meiden. Ich bin NICHT schlank, ich bin NICHT schön, ich bin NICHT gesund, ich bin NICHT reich. Schau, was es für einen Unterschied macht, wie du deine Worte wählst. Du siehst z.B. im Fernsehen einen Film mit schönen Menschen, die in einem schönen Haus leben, schöne Autos fahren und einen Lebensstil pflegen, der dir gefällt. Anstatt zu sagen und zu denken, ich bin nicht schön, ich kann mir kein schönes Haus, Auto und keinen schönen Lebensstil wie die da im Fernsehen leisten, kannst du deine Gedanken anders ausrichten.