Selbstliebe Teil 2

Schön, dass du lesen möchtest, wie es im Teil 2 mit dem Thema Selbstliebe so weitergeht.

Lerne, Grenzen zu setzen

Grenzen setzen ist der erste Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstliebe. Denn wenn du keine Grenze setzt, ist es so ähnlich wie bei kleinen Kindern und den Weihnachtsgeschenken. Ein kleines Kind wünscht sich etwas zu Weihnachten. Du gehst mit ihm in den Spielzeugladen und es darf sich etwas aussuchen. Das Geschenk soll dann an Weihnachten überreicht werden. Das Kind quengelt und quengelt und möchte das Geschenk gleich haben. Was passiert nun, wenn du dem Kind das Geschenk sofort gibst? Ist es zufrieden? Erfahrungsgemäß ist es so, dass das Kind nur kurzzeitig Freude an dem Geschenk hat und möchte dann schnell etwas Anderes zum Weihnachtsfest. Du mußt dem Kind eine Grenze setzen, damit du für beide Seiten eine gute Situation schaffst.

 

 

Woran erkennst du denn, dass es dir an Selbstliebe mangelt? Ganz einfach, du erkennst es daran, dass du dich in einer unbehaglichen Situation mit einer Person oder einem Projekt befindest. Du gibst vielleicht ohne dass es dir bewußt sein mag mehr als du bekommst, deinem Partner, deiner Partnerin, deinen Kindern, deinen Freunden, deinem Arbeitgeber, deinen Kollegen oder deinem Kunden.

Lass einfach los!

Du denkst vielleicht, wenn ich jetzt noch mehr arbeite, noch netter bin, meinem Kunden einen noch besseren Preis mache, mich noch mehr um meine alten Eltern kümmere dann fühle ich mich wohler. Doch es ist umgekehrt. Ziehe dich zurück, setze deine Grenze, lass los. Sage dir: ich habe mein Bestes getan und gegeben. Dann lehne dich zurück und sage dir: ich habe den ersten Schritt zu mehr Selbstliebe erfolgreich getan. Mit loslassen ist weniger gemeint, dass du jemanden fallen lässt, deinem Kunden, deinen Eltern, Chef oder Kollegen absagst. Damit ist gemeint, dass du dich etwas zurückziehst und mehr für dich tust.

 

Tu etwas Gutes für dich!

Lass los, indem du etwas Gutes für dich tust. Das mag dir unmöglich erscheinen, weil du sagst: ich kann doch jetzt nicht …… Probiere es einfach aus und schau‘ was geschieht. Geh aus der Situation raus. Mit „aus der Situation rausgehen“ ist hier weniger gemeint, dass du alles stehen und liegen läßt, sondern dass du deinen momentanen Möglichkeiten entsprechend handelst. z.B. du bringst deinen Arbeitstag zu Ende, du versorgst deine Kinder bis sie im Bett sind, du bringst den Besuch bei deinen alten Eltern zu Ende und dann lass los.

 

Verwöhne dich, mach etwas, wobei du dich besonders gut fühlst. Mache mit deinem Partner, deiner Partnerin oder alleine etwas Schönes. Jeder Mensch versteht unter „sich etwas Gutes tun“ etwas anderes. Für den einen von uns mag es ein Sonnenuntergang sein, den er mit seinem Partner, seiner Partnerin oder alleine geniesst, für den anderen ist es vielleicht schick essen zu gehen. Dem Einen reicht es, sich mit einer Tasse Kaffe oder Tee bei Kerzenschein auf die Couch zu legen und zu entspannen. Der Andere fährt in eine Wellnessoase.

 

Der Weg zu mehr Selbstliebe

 

Egal, was es für dich sein mag, etwas Besonderes für dich zu tun und dich zu verwöhnen, versuche, mehr davon in dein Leben einzubringen. Das ist der Weg zu mehr Selbstliebe. Du fängst an, gut für dich selbst zu sorgen und wirst mit der Zeit merken, dass du auch genügend Zeit und Kraft für die Menschen und Dinge in deinem Leben hast, an denen dir besonders etwas liegt.

Grenzen behutsam setzen

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass du deine Grenzen behutsam setzt und weniger mit der Brechstange vorgehst. Du wirst merken, dass die Menschen in deinem Umfeld Verständnis für dich aufbringen, wo du vielleicht Angst hattest zu sagen was du unterlassen möchtest bzw. was du brauchst. Versuche auch immer, deine Worte mit Bedacht zu wählen (mehr zum Thema Worte findest du hier in meinem blog).

Ich denke, das reicht für heute zum Thema Selbstliebe. Vielleicht schreibe ich demnächst nochmal etwas, dann nenne ich es Selbstliebe für Fortgeschrittene. Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg auf deinem Weg zu mehr Selbstliebe.

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